Ein interkultureller Garten für alle

Die Prinzessinnengärten sind berlinweit bekannt durch ihren urbanen Garten am Moritzplatz und ihre ökologischen Gartenbauprojekte, die über die ganze Stadt verteilt sind. Ab dem Frühjahr 2017 gibt es auch einen Ableger in der Notunterkunft Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau. Den Ehrenamtskoordinatorinnen vor Ort ist es gelungen, ein Projekt zu initiieren, das mehr als nur ein von den Prinzessinnengärten aufgebauter Garten sein soll.

Aus dem aus mehreren Hochbeeten angelegten Garten inmitten der Wohnanlage soll ein attraktives Begegnungszentrum an der frischen Luft werden. Ziel ist es, sowohl das ökologische Verständnis als auch die Begegnung mit anderen Menschen durch dieses Gartenprojekt zu fördern. Denn einbezogen werden dabei nicht nur die die Bewohner*innen der SKK, sondern auch die Nachbarschaft und eigentlich alle, die Lust auf ehrenamtliche Gartenarbeit und Austausch mit anderen Menschen haben. Durch den Aufbau und die Pflege des Gartens sollen gemeinsame Naturerfahrungen ermöglicht und damit neue Lernmöglichkeiten geschaffen werden. Außerdem soll der Garten eine Anlaufstelle für verschiedene Workshops, Veranstaltungen und Aktivitäten werden. Geplant ist eine wöchentliche Gartensprechstunde durch Mitarbeiter*innen der Prinzessinnengärten, ein Freiluftkino, verschiedene Workshops und zahlreiche Feste, wie zum Beispiel das Erntedankfest, das islamische Neujahrsfest.

Unser Dank gilt den Prinzessinnengärten für ihre Aufbauarbeit und ihr unermüdliches Engagement, allen Bewohner*innen und Nachbar*innen, die die Gartenarbeit tatkräftig unterstützen, dem Bezirk Spandau für seine Unterstützung und nicht zuletzt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ohne deren Finanzierung an die Umsetzung des Projekts nicht zu denken gewesen wäre. Auf dass die Nachbarschaft rund um die Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne nicht nur grüner, sondern auch bunter wird!