Sommer 2017 // Die Sommerfeste 2017 in den PRISOD-Unterkünften

16.09.2017 Reinickendorf

Am 16.09. fand auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik das jährliche Reinickendorfer Begegnungsfest mit zahlreichen Ständen und einer Bühne statt. Das Büro des Integrationsbeauftragten, Willkommen in Reinickendorf die PRISOD und andere luden mit Unterstützung des Jugendamtes Reinickendorf und des Integrationsfonds des Masterplans für Integration und Sicherheit ein.
Spielen, schlemmen, Musik genießen und dabei neue sowie alte Nachbar*innen kennenlernen bzw. wiedersehen – das waren die Leitgedanken für diesen schönen Nachmittag.
Auch wir waren mit einem eigenen Stand vertreten, an dem die Kolleg*innen voller Enthusiasmus Getränke an Groß und Klein verteilten.


01.09.2017 Spandau (Pichelswerderstraße)

Das Ende der Sommerferien am 1. September wurde in der Gemeinschaftsunterkunft Pichelswerderstraße in diesem Jahr mit einem großen Sommerfest gefeiert. Die Wetterprognosen ließen uns in den Tagen vor dem Fest zwar ordentlich zittern, am Ende hatte der Sommer aber doch noch ein Nachsehen mit uns und ließ uns trocken und sogar bei etwas Sonnenschein einen bunten und fröhlichen Nachmittag verbringen.

Am 1. September begann in diesem Jahr auch das muslimische Opferfest, bei dem traditionell im Rahmen der Familie gegessen und gefeiert wird. Daher verwundert es nicht, dass das von Bewohner*innen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen ausgestattete Buffet direkt gestürmt wurde - auch die Schlange am Waffelstand wollte und wollte nicht abreißen.

Auf der Bühne gab es ein buntes Programm mit Robot-Dancern, einer Zaubershow und verschiedenen Auftritten des Kinderklubs. Einige Bewohner*innen griffen spontan zu Gitarre und/oder Mikrofon, und so endete das Fest mit einer Open-Mic-Session, bei der viel gesungen und noch mehr getanzt wurde.

Auch abseits der Bühne war viel los: Ob auf der Hüpfburg, beim Stelzenlauf oder Einrad fahren, Kinder- und Hennaschminken, Jonglieren oder beim Kunst-Workshop – alle kamen auf ihre Kosten.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die zu diesem rundum gelungenen Tag beigetragen haben und freuen uns schon auf das nächste Fest!


11.08.2017 Pankow (Mühlenstraße)

Mit großem Spaß und viel Tanz feierte die GU Mühlenstraße am 11. August ihr alljährliches Sommerfest. Für das leibliche Wohl sorgten sowohl Kolleg*innen als auch mehrere Bewohnerfamilien, die kulinarische Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern anboten. Abgerundet wurde das Essensangebot durch Kuchenspenden von Nachbar*innen und Freiwilligen.
Höhepunkt des Nachmittages waren das Lautenspiel eines syrischen Musikers und die Gesangs- und Tanzdarbietungen der Kinder der Unterkunft. Bereits Wochen vor dem Sommerfest wurde fleißig für den großen Tag geprobt und geübt. Das hat sich gelohnt: Angelockt durch das Lied „Sonne, liebe Sonne“, zeigte sich die Sonne pünktlich zur Darbietung der Kinder.
Das Kinderschminken der Family Guides, die in der Unterkunft als Integrationslotsen Familien beim Ankommen in Berlin unterstützen, erfreute sich bei den kleinen Bewohner*innen großer Beliebtheit. Trotz der Urlaubszeit gehörten außerdem Vertreter*innen des Bezirksamts Pankow, einige unserer Kooperationspartner*innen sowie zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer*innen zu den Gästen. Bis zum jähen Ende des Festes durch einen Wolkenbruch gegen 18 Uhr wurde gemeinsam ausgelassen getanzt und gefeiert.


10.08.2017 Lichtenberg

Am Donnerstag, den 10. August, tummelten sich Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche auf dem Sommerfest unserer kleinsten Unterkunft in Lichtenberg.
Das wundervolle Buffet war schnell leergegessen, es wurden angeregte Gespräche geführt und die Kinder planschten ausgelassen in den zwei extra aufgestellten aufblasbaren Swimmingpools.
Das gemütliche Beisammensein wurde durch eine Aufführung der Kinder abgerundet, die eigens erlernte Lieder sangen und dazu tanzten.
Alle Beteiligten erlebten einen tollen Nachmittag und freuen sich schon auf das nächste Fest.


21.07.2017 Hohenschönhausen

Am 21. Juli 2017 war es endlich soweit: Das interkulturelle Sommerfest der Gemeinschaftsunterkunft Degnerstraße fand statt. Die Bewohner*innen, das Team und unsere Partner*innen trafen gemeinsam alle Vorbereitungen. Bei strahlendem Sonnenschein freuten sich alle Teilnehmer*innen nicht zuletzt über das Wetter. Aber auch die Buffetspenden, wie leckere Kuchen, verschiedene Reisgerichte, gefüllte Weinblätter und vieles mehr sorgten für Begeisterung. Unsere Partner*innen stellten ihre Projekte vor, es wurden Gedichte vorgetragen, Lieder getrommelt und gesungen. Eine Band spielte live und brachte viele Menschen zum Tanzen, die Kinder wurden geschminkt und mit Henna bemalt. Die lange Schlange an der Zuckerwattemaschine stellte wohl für kaum jemanden eine Überraschung dar.

Eines der Highlights des Nachmittags war sicherlich die Preisverleihung an die Kinder, die an der „Olympiade“ teilgenommen hatten. Wir bedanken uns bei allen Unterstützer*innen für ihre Teilnahme an diesem schönen Fest und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr.


20.07.2017 Kreuzberg

Auch das Sommerfest in der GU Stallschreiberstraße hatte viel zu bieten:
Kulinarische Reisen, Kinderlachen, musikalische Klänge aus aller Welt und vieles mehr.
Bewohner*innen und Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Nachbar*innen sowie Vertreter*innen des örtlichen Polizeiabschnitts trafen sich zum reinen Sommergenuss in der Stallschreiberstraße. Besonders die Kinderherzen schlugen höher, da beim Kinderschminken jeder Wunsch erfüllt wurde, egal, ob sich die Kinder für eine Bemalung als Tiger oder Glitzerfee entschieden.

Das musikalische Highlight des Abends war gekommen, als unser Kollege Philipp Schwartz mit seinem Gospelchor Inspired! auftrat.
Alles in allem war es ein wunderbar gelungenes Sommerfest!


07.07.2017 Charlottenburg

Nachdem das Unwetter uns am 30.06.2017 einen Strich durch die Rechnung machte, konnte das Zucker- bzw. Sommerfest am 07.07. doch noch stattfinden. Zusammen mit der Ulme 35 organisierten die NU Eschenallee ein Fest für Erwachsene und Kinder, Nachbar*innen, Bewohner*innen, Freund*innen und Bekannte. Die Bewohner*innen backten jede Menge Kuchen und die Erwachsenen spendeten Süßigkeiten – Zucker sollte beim Zuckerfest ja schließlich nicht zu kurz kommen. Neben Kuchen gab es auch verschiedene orientalische Speisen sowie Heiß- und Kaltgetränke.

Für ein buntes Programm war dabei auch gesorgt: Zunächst wurde das Fest um 16.00 Uhr mit einer Rede eröffnet. Die Einrichtungsleiterin der Eschenallee, Frau Dr. Deleva, begrüßte alle Gäste und blickte mit bewegenden Worten auf die letzten zwei Jahre der Unterkunft zurück – auf gemeinsam durchlebte schwierigen Zeiten, auf verschiedene Einzelschicksale, die am Asylverfahren hingen und weiterhin hängen werden, sie verwies aber auch auf einige Lichtblicke. Zum Schluss galt der Dank den vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen aus der Nachbarschaft, die die Bewohner*innen der Esche seit der Eröffnung so unglaublich zahlreich und langfristig unterstützten und unterstützen.

Das Buffet wurde bei strahlendem Sonnenschein eröffnet. Als die Musik zu spielen begann, hielt es die Ersten schon bald nicht mehr auf den Sitzen und es wurde ausgelassen getanzt. Für die Kleinen gab es ebenfalls jede Menge Action. Die Energie, die die Aufnahme von so viel Zucker hervorrief, musste ja schließlich irgendwo bleiben. So konnten sie sich bei den Bewegungsspielen und beim Jonglieren beim Zirkus Cabuwazi austoben, der seine Zelte extra für das Fest aufschlug. Es gab einen Kartoffellauf, es wurde geschminkt und viele Hände wurden mit Henna-Tattoos verschönert. Am Bauwagen von MyWestend standen weitere Spiele, Fahrräder und Ähnliches für die Kleinen bereit. Schließlich konnten die Kinder ihre Energiereserven nach dem ungestümen "Öffnen" der Piñatas wieder auffüllen.

Erst der Regen, der am frühen Abend einsetzte, unterbrach die ausgelassene Stimmung auf der großen Wiese und an den vielen Ständen. Die Besucher*innen suchten Zuflucht unter den Pavillons, die dem Regen standhielten. Das geplante Konzert der großartigen syrischen Musiker*innen Rania wurde kurzerhand nach drinnen verlagert – die Ulme 35 öffnete ihren wunderbaren Salon und das Publikum lauschte den harmonischen Klängen dort. Als sich der Regen verzog, konnte das Fest weitergehen und bei schönster Abendstimmung ausklingen – als die letzten Gäste gingen, war es bereits tiefe Nacht.

Unser Dank geht an die vielen Helfer*innen, besonders an Anna und alle anderen aus der Ulme und von Willkommen im Westend! Ohne Euch wäre es kein so schönes Fest geworden!