Öffentlichkeitsarbeit

Eine Flüchtlingsunterkunft ist vielerorts auf Solidarität und Kooperationsbereitschaft angewiesen. Um in einem Kiez Wurzeln zu schlagen und die Fühler auszustrecken, streben wir einen intensiven Austausch mit dem nachbarschaftlichen Umfeld an. Eine transparente Kommunikation und verlässliche Ansprechpartner*innen helfen dabei, mögliche  Berührungsängste abzubauen und Konflikte gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Nach Inbetriebnahme einer neuen Unterkunft treten wir mit allen Multiplikator*innen in Kontakt, z. B. den Vertretern der Anwohnerschaft und Nachbarn, der Wohnungsverwaltungen, der Vereine und Institutionen, der Ämter und Schulen, aber auch mit Arztpraxen, Bezirkspolitiker*innen oder Künstler*innen. Damit Integration funktioniert, initiieren wir thematische Arbeitsgruppen, nehmen an Lenkungsrunden teil und bringen uns aktiv in die Stadtteilplanung ein. In persönlichen Sprechstunden, auf Baustellenbegehungen  und Informationsabenden erklären wir Interessierten und den direkten Anwohner*innen unser Vorhaben und stehen für Fragen zur Verfügung. Auch nach Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft bearbeitet das Feedbackmanagement aufkommende Ideen und Beschwerden sofort. In allen Einrichtungen stehen bei etwaigen Problemen vor Ort durchgängig Ansprechpartner*innen zur Verfügung.